Ein Parkettboden zeichnet sich durch seine Langlebigkeit aus und eignet sich besonders als warmer, atmosphärischer Boden in natürlicher Holzoptik. Durch die Beschaffenheit des Parkettbodens ist eine Befreiung von Staub und Verschmutzung leichter zu handhaben – zumal die Versiegelung des Parkettbodens tiefere Verunreinigungen verhindert. Parkett gilt als zeitlose Bodenart, welche jeder Stilrichtung (ob klassisch oder modern) standhalten kann.

Zweischichtparkett Amarea ist sehr beliebt und wird auch in breiteren Dimensionen – als Landhausdielen – angeboten. Diese wirken im Verlauf noch großzügiger als Fertigparkett und werden am Boden vollflächig verklebt.

Terrassenholz sollte in einer möglichst hohen Dauerhaftigkeitsklasse angeboten werden. Klassische Hölzer Resistenzklasse 1 sind zum Beispiel Diamantnuss, Cumaru, Sorioko oder Teak, aber auch der Tonka Baum (Tonka Nuss) weist günstige technische Eigenschaften auf.

Holzterrassen sollten auf eine Unterkonstruktion in der möglichst gleichen Dauerhaftigkeitsklasse wie der Deckbelag verlegt werden. Für Ipe – Lapacho (Diamantnuss) wird oft Cumaru oder Sorioko verwendet. Molaris oder Garapa verfügt nur über eine Resistenz der Klasse 2-3.

Burmesisches Teak oder Burma-Teak wird im Innenbereich als massiver Holzfußboden, aber auch als Zweischichtparkett und im Aussenbereich als Terrassenholz angeboten. Cumaru gilt oft als „Ersatzholz“ für Teak, das trifft in jedem Fall auf die Dauerhaftigkeit des Terrassenholzes zu.

Parkett legt großen Wert auf ein gutes Raumklima. Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der von der jeweiligen Temperatur des Raumes und der darin befindlichen Luftfeuchtigkeit stark beeinflusst wird. Man sagt dabei, dass Holz arbeitet. Es finden dabei, werkstoff- und raumklimatisch bedingte Wechselwirkungen statt.

Parkett nimmt bei hoher Luftfeuchte, Feuchtigkeit auf und vergrößert sein Volumen, seine Fläche. Umgekehrt, wird er bei trockener Umgebung (wie z.B. während der Heizperiode im Winter) wieder kleiner.

Die Folge ist eine Fugenbildung am Parkettboden während der Heizperiode. Dies sollte man als einen Beweis für die Natürlichkeit des Holzfußbodens sehen. Sorgen Sie während der Heizperiode für zusätzliche Luftbefeuchtung, dies nützt nicht nur Ihrem Parkettboden, sondern auch dem Wohlbefinden und der Gesundheit der Bewohner.

Wer edles und hochwertiges Parkett seinen Boden verschönern lässt, der sollte es auch regelmäßig pflegen. Obwohl die meisten Parkette mit einem abriebfesten Lack versiegelt sind, sollte man alle 4 Wochen mit einem Parketpflegemittel den Boden einlassen.

Es gibt aber auch Oberflächenbehandlungen, die ausschließlich mit Öl oder Wachs behandelt sind, diese brauchen dann aber wieder mehr Pflege!

Grundsätzlich mit einem Mob oder Haarbesen reinigen. Danach verwendet man eben für das Parkett geeignete Pflegeprodukte. Und nicht vergessen, einmal im Jahr sollte man den Boden versiegeln. Damit Stühle und Tische den Boden nicht vorschnell abnutzen, sollte man Filzgleiter an die Beine aufkleben. Ebenso wie im Empfangsbereich eine Matte gute Dienste tut.

Der Parkett hat eine Wiedergeburt. Die letzten Jahre wurde vermehrt PVC als Bodenbelag eingesetzt, doch Holz wurde billiger und das Denken der Gesellschaft ging wieder in die Richtung der Naturstoffe. Das und die Belastung der Raumluft mit Umweltgiften dürften Gründe sein, dass das Parkett wieder vermehrt Absatz findet.

Nicht zu verachten ist die extrem lange Haltbarkeit von Holzböden.Vor allem wenn man den Boden regelmäßig einer Pflege angedeihen lässt. Auch das Raumklima wird positiv beeinflusst. Dadurch, dass Holz eine zehnmal geringere Wärmeableitung als Stahlbeton hat, kommt es bei Parkettböden zu keiner Unterkühlung der Füße. Es ist besonders in Frühjahr und Herbst eine Einsparung von Heizkosten gegeben. Zusätzlich weist Holz eine gewisse Bodenelastizität auf und schont daher den Menschen vor Ermüdungen.

Neben dem Vorteil des Naturstoffes hat der Parkett noch viele weitere Vorteile. Von einer solch langen Lebensdauer kann ein anderer Bodenbelag nur träumen. Ein gut gepflegter Parkettboden übersteht Generationen.

Das Aussehen gibt der Wohnung ein gewisses edles, repräsentatives aussehen. Ein Parkett ist leicht zu pflegen und hygienisch. Wenn man ein paar Grundsätze bei der Verlegung berücksichtigt, ist ein Parkettboden besonders für Fußbodenheizung geeignet. Falls einmal Schäden auftreten, kann der Bereich der Beschädigung leicht repariert werden, ohne dabei den ganzen Boden entfernen zu müssen.
Wenn die Oberfläche etwas unansehnlich geworden ist, kann man das Parkett abschleifen und wieder neu versiegeln.

Neben dem doch eher klassischen Parkett gibt es auch noch Landhausdiele (oft geölt). Sehr oft aus Eiche und geölt ist dieser Bodenbelag mehr als ein „Hingucker“.